Die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte
Wer sind wir?
Die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte (AG Historische Städte) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von sechs deutschen Städten mit weitgehend erhaltenen historischen Innenstädten. Hier ist also nicht nur der Großteil des historischen Gebäudebestands bewahrt, sondern auch der Stadtgrundriss und das Gesamtensemble der historischen Stadträume sind in seltener Geschlossenheit erlebbar. Dies ist einer der Gründe, weshalb vier der sechs Städte inzwischen als UNESCO-Welterbe gelistet sind.
Durch ihr reiches historische Erbe verbunden, gründeten zunächst die drei Städte Bamberg, Lübeck und Regensburg im Jahre 1973 die Arbeitsgemeinschaft Bamberg - Lübeck – Regensburg (AG BaLüRe). Anlass dafür war die Einführung des bundesdeutschen Städtebauförderungsgesetzes zwei Jahre zuvor. Mit der Wiedervereinigung kamen 1991 die drei ostdeutschen Städte Meißen, Görlitz und Stralsund hinzu und der Zusammenschluss hieß fortan:
Arbeitsgemeinschaft Historische Städte.
Historische Städte stellen mit ihrer über viele Jahrhunderte nachgewiesenen Anpassungsfähigkeit und städtebauliche Kontinuität, Dichte, Baukultur und Identifikationskraft den Inbegriff der Nachhaltigkeit dar.
Wofür stehen wir?
Die AG beschäftigt sich theoretisch wie praktisch mit einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung und setzt sich dabei insbesondere vor dem Hintergrund des Umganges mit demografischem Wandel, der energetischen Wende sowie der Pflege und Ertüchtigungen von Denkmälern, mit der Frage auseinander, wie das schützenswerte Erbe der Altstädte mit modernen Anforderungen in Einklang gebracht werden kann. So konzentriert sich die AG maßgeblich auf die Bedeutung und Umsetzung der „behutsamen Stadterneuerung“.
Unsere Tätigkeitsfelder
- Gemeinsamer Austausch über bestehende Projekte, gesammelter Erfahrungswerte und bevorstehende Herausforderungen
- Diskursführung über zukunftsfähige Konzepte für gewachsene Strukturen und authentische Bausubstanz im Bereich der Stadtentwicklung
- Erarbeitung gemeinsamer Positionen gegenüber institutioneller Verantwortungs- und Entscheidungsträger
- Vergabe des Bauherrenpreises