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Neugestaltung des Elisabethplatzes

Der Elisabethplatz verbindet seit dem 19. Jahrhundert Altstadt und Innenstadt und ist bis heute Standort des Görlitzer Wochenmarkts. Von 2023 bis 2025 wurde der Platz umfassend erneuert: Die historische Baumallee wurde rekonstruiert, barrierefreie Wege und moderne Marktinfrastruktur schaffen mehr Komfort und Aufenthaltsqualität. So entstand mit rund 1,7 Millionen Euro Fördermitteln ein lebendiger Stadtraum, der Tradition bewahrt und neue Impulse für das urbane Leben setzt.

Der Elisabethplatz in Görlitz wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und verbindet die historische Altstadt mit der Innenstadt. Ursprünglich als großzügige Promenade mit vierreihiger Baumallee und gründerzeitlichen Gebäuden gestaltet, ist er seit 1864 Standort des Wochenmarkts. Für einen zeitgemäßen, lebendigen und identitätsstiftenden öffentlichen Raum wurde der Platz im Zuge einer städtebaulichen Erneuerung (2023–2025) umfassend erneuert: Die Baumallee wurde rekonstruiert, moderne Bewässerungssysteme installiert, die Platzoberflächen vereint und barrierefreie Zugänge sowie neue Marktinfrastruktur geschaffen. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und wurden durch die Förderprogramme „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie „Lebendige Zentren“ gefördert.

Seit der Eröffnung durch das Elisabethplatzfest vom 07.06.2025 erstrahlt der Platz in einem neuen Licht: Händler erhalten moderne Elektroanschlüsse für ihre Marktstände, am künftigen Trinkbrunnen können Passanten auch Früchte zum schnellen Genuss waschen und die Anlieferung der Marktgüter rollt über die Mittelachse, die wieder als Asphaltband ausgeführt wird.

Mit der Neugestaltung des Platzes knüpft Görlitz an die lange Geschichte der Elisabethstraße an: Aus dem ehemaligen Stadtgraben wurde einst eine repräsentative Promenade – heute ist es ein moderner, nachhaltiger Stadtplatz, der historische Identität und zeitgemäße Ansprüche in Einklang bringt.

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