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Bauherrenpreis 2026

Wir suchen vorbildliche Projekte mit Haltung

Der Bauherrenpreis ist mehr als ein Wettbewerb. Er ist Ausdruck eines gemeinsamen Selbstverständnisses: Historische Stadtkerne sind lebendige Orte, die durch private Initiative, kommunale Verantwortung und verlässliche politische Rahmenbedingungen gleichermaßen getragen werden.

Wir laden Bauherrinnen und Bauherren ein, ihre Projekte einzureichen und damit ein Zeichen für Qualität im historischen Bestand zu setzen.


Wer in historischen Stadtkernen baut, gestaltet Identität – und Zukunft.

Gesucht werden Projekte, die Verantwortung übernehmen – für das kulturelle Erbe ebenso wie für zeitgemäße Anforderungen an Nutzung, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit.

Teilnahmeberechtigt sind private Bauherrinnen und Bauherren sowie öffentliche und private Institutionen, die im Zeitraum 2022–2026 eine Sanierung oder einen Neubau im Bereich der historischen Altstadt einer Mitgliedsstadt realisiert und abgeschlossen haben. Pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer können bis zu zwei Arbeiten eingereicht werden. Bitte entnehmen Sie den Auslobungsunterlagen der Städte alle wichtigen Informationen.

Maßgeblich für die Bewertung ist der Gesamteindruck des eingereichten Projekts – insbesondere im Hinblick auf seine Vorbildwirkung für das Bauen im historischen Stadtkern. Berücksichtigt werden dabei unter anderem:

  • das persönliche Engagement der Bauherrin bzw. des Bauherrn
  • der Beitrag zur funktionalen Stärkung der Altstadt
  • die architektonische und bautechnische Qualität
  • der sensible Umgang mit Gebietsstruktur und Stadtraum
  • innovative Eigentümer-, Nutzer- oder Realisierungsmodelle


Einreichung und Verfahren

Für die Teilnahme ist ein Poster im Format DIN A1 im vorgegebenen Layout einzureichen. Anhand von Plänen, Fotos und erläuternden Texten soll die Maßnahme anschaulich dargestellt werden. Pro Wettbewerbsbeitrag ist ein Poster als digitale PDFDatei zulässig; zusätzlich ist der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Teilnahmebogen einzureichen. Nähere Informationen zur Abgabe erhalten Interessierte bei ihrer jeweiligen Mitgliedsstadt.

Auslobung Görlitz

Auslobung Regensburg


Jede Stadt beruft eine örtliche Jury, die drei Projekte für die Schlussjury nominiert. Die Entscheidung im Gesamtwettbewerb treffen die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der sechs Mitgliedsstädte gemeinsam mit den zuständigen Dezernentinnen und Dezernenten im Rahmen der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte am 20. November 2026 in Stralsund. Die Preisverleihung erfolgt anschließend in den jeweiligen Städten.


Auszeichnung mit sichtbarer Wirkung

Vergeben werden je ein Bauherrenpreis sowie zwei Anerkennungen pro Stadt.

Für jede Stadt stehen insgesamt 2.500 Euro Preisgeld zur Verfügung. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält 1.500 Euro, eine Bronzeplakette zur Anbringung am Gebäude sowie eine Urkunde. Die Anerkennungen sind mit jeweils 500 Euro dotiert.
Öffentliche Institutionen erhalten die Plakette als Zeichen der Würdigung.

Die ausgezeichneten Projekte werden in der örtlichen Presse sowie auf den Internetseiten der Arbeitsgemeinschaft und der Mitgliedsstädte vorgestellt. Damit werden sie Teil einer wachsenden Sammlung vorbildlicher Lösungen für das Bauen im historischen Kontext – sichtbar für Fachöffentlichkeit, Politik und Bürgerschaft gleichermaßen.