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Projekte: Welterbezentrum Ossenreyerstraße 1

 
 
14.06.2010

Von: Herr Jager

Ossenreyerstraße 1

Das Gebäude wurde offensichtlich im 17. Jahrhundert als Traufenhaus unter Einbeziehung von Teilen eines Vorgängerbaus errichtet.

Die Besonderheit des Hauses besteht im sogenannten Tapetensaal. Jakob Philip Hackert gestaltete im Auftrag des damaligen Besitzers Giese im Zeitraum von 1762 -1765 diesen Saal, in dem er für drei Seiten des Raumes Tapeten mit illusionistischen Landschaftsmotiven schuf.

In den 80-iger Jahren des 20.Jahrhunderts wurde das Gebäude durch polnische Spezialisten durchgreifend saniert. Dabei kamen Holzschutzmittel zum Einsatz, die eine so starke Belastung mit gesundheitsschädigenden Mitteln zur Folge hatten, dass ein ständiger Aufenthalt im Gebäude unzulässig wurde.

Durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln ist es möglich, dass Gebäude einer so grundlegenden Sanierung zu unterziehen, dass eine permanente Nutzung als Welterbezentrum mit Ausstellungsfläche sowie Büronutzung ermöglicht werden kann.

 

 

 


 
 
 
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